Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
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ZAHLEN UND FAKTEN

  • Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde 1830 in den Vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Bekannter ist die Glaubensgemeinschaft unter der Bezeichnung Mormonen. Bereits 1901 wurde in Haag am Hausruck die erste Gemeinde gegründet und seit 1955 ist die Kirche in Österreich staatlich anerkannt. In Wien gibt es 5 Kirchengemeinden, österreichweit 18. Der Sitz des Österreichischen Kirchenvorstandes ist in Wien, A-1020 Böcklinstrasse 55.

  • Im Jahr 2005 feierten die Kirche und die Mitglieder in Österreich 50 Jahre Staatliche Anerkennung.

  • Weltweit ist die Kirche Jesu Christi in 170 Ländern vertreten; mit 13 Millionen Mitgliedern in über 27.000 Kirchengemeinden. Mehr als die Hälfte der Mormonen lebt außerhalb der USA. Der Hauptsitz ist in Salt Lake City, im Bundesstaat Utah in den USA. Salt Lake City wurde 1847 von den Mitgliedern der Kirche gegründet. Aus einem kargen Wüstengebiet wurde dort von den Pionieren eine blühende Stadt errichtet. In Salt Lake City fanden die Olympischen Winterspiele 2002 statt.

  • Gott Vater und Jesus Christus stehen im Mittelpunkt der Gottesverehrung und der Theologie der Kirche. Die Heiligen Schriften bestehen aus den Standardwerken der Bibel und dem Buch Mormon, das als ein weiterer Zeuge für Jesus Christus bezeichnet wird. Daher stammt auch der häufig erwähnte Beiname Mormonen.

  • Ein Merkmal der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist die Tatsache, dass sie nahezu ausschließlich von ehrenamtlichen, unbezahlten Laienpriestern geführt wird.

  • Die Erste Präsidentschaft, die aus drei Männern besteht, sowie der Rat der Zwölf Apostel leiten die weltweite Kirche, die ihren Hauptsitz in Salt Lake City, USA hat.

  • Der Sitz der europäischen Verwaltung befindet sich in Frankfurt am Main.
    1985 wurde der erste Tempel auf deutschem Boden in Freiberg/Sachsen, in der ehemaligen DDR geweiht, der zweite folgte 1987 in Friedrichsdorf/Hessen.

  • Im weltweiten Missionsdienst sind derzeit 53.800 Mitglieder tätig. Meist handelt es sich dabei um junge Männer zwischen 19 und 23 Jahren. Ihre freiwillige Tätigkeit umfasst zwei Jahre. Auch Missionare aus Österreich sind in vielen Ländern vertreten.

  • Besondere Gesundheitsregeln sind für alle Mitglieder der Kirche wichtig. So trinken sie zum Beispiel keinen Alkohol und rauchen nicht. Die häufig erwähnte Mehrehe aus der Anfangszeit der Glaubensgemeinschaft ist seit über 100 Jahren kein Thema mehr. Ein Leben in Polygamie und die Mitgliedschaft in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist weltweit nicht möglich.

  • Die Aufgaben in der Kirche sind ehrenamtlich (Laienpriestertum). Der Bischof steht einer Gemeinde von ca 200 bis 600 Mitgliedern vor. Er ist zumeist Familienvater und übt sein Amt etwa 5 bis 10 Jahre zusätzlich zu seinem Beruf aus. Ihm stehen zur Unterstützung jeweils 2 Ratgeber zur Seite. Weiters arbeiten viele der Mitglieder der Kirche aktiv an der Gestaltung des Gemeindelebens mit.

  • Das Familienleben ist in der Kirche von zentraler Bedeutung.
    Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben fest daran, dass die Familienbande ewig bestehen kann.
    Das Leben nach dem Tode ist fester Bestandteil der Theologie.
    Diese Liebe zur Familie, ihren Nachkommen und ihren Vorfahren motiviert sie engagiert ihre Ahnentafeln zu erfassen
    Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.familysearch.org

  • Ezra Taft Benson, ein Apostel der Kirche und Landwirtschaftsminister unter Eisenhower, organisierte bald nach dem Zweiten Weltkrieg für die hungernde Bevölkerung Deutschland und Österreich.

  • Humanitäre Hilfe wird weltweit ständig geleistet, unabhängig von Rasse, Staatsangehörigkeit oder religiöser Zugehörigkeit.
    So spendeten Mitglieder der Kirche in Januar 2002 dem Deutschen Roten Kreuz 110.000 Euro für die Opfer des Vulkanausbruchs am Mt. Nyiragongo. Seit 1985 wurde in 150 Ländern Hilfe im Wert von mehr als 456 Millionen Dollar geleistet und zusätzliche Geldspenden im Wert von 89 Millionen Dollar.
    2002 wurden für die Hochwasseropfer in Österreich insgesamt 360.000 Euro an die Landesregierungen betroffener Bundesländer bzw. direkt an bedürftige Familien übergeben

  • Weitere Informationen zur Kirche weltweit finden Sie unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterlds.org, die mit einem Link zu Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensternewsroom.lds.org Bildmaterial und weitere Informationen teilweise auch in deutscher Sprache beinhaltet.

 

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